Der Verein

Theaterfreunde Süß e.V.


Vereinsgründung am 14.01.1999




Süß. Am Ostersonntag endet nicht nur die kirchliche Fastenzeit, sondern auch die Zeit der Theaterabstinenz in Süß findet nach dreijähriger Dauer an diesem Wochenende sein Ende.
Denn die kürzlich in Süß gegründete Theatergruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Spiel auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wieder fortzusetzen.
Als Vorsitzender des jüngsten Vereins in der Hahnbacher Marktgemeinde wurde Thomas Fenk gewählt. Was noch fehlt, ist die Festlegung eines Vereinsnamens.

Hohe Ziele hat sich der neueste Verein gesteckt. Noch heuer soll an vier Abenden ein Theaterstück im Rouherer-Saal in Süß aufgeführt werden.
Nachdem die Katholische Landjugend Süß, die seit 1981 ohne Unterbrechungen jedes Jahr ein Stück mit großem Erfolg aufgeführt hat, seit drei Jahren keine Theatergruppe aus den eigenen Reihen mehr auf die Beine gebracht hat, nahm Thomas Fenk den Telefonhörer in die Hand und telefonierte alle ehemaligen Schauspieler/-innen an, um sie zum Theaterspiel zu überreden.
Nach einer ersten Versammlung gleich zu Beginn dieses Jahres stand nach kurzer Diskussion fest, daß unter der Regie von Matthias Ströhl wieder ein Theater aufgeführt werden soll.
Klar war auch, daß sich dazu ein eigener Verein etablieren sollte, der nicht nur die Spieler beherbergen soll, sondern auch alle, die in irgendeiner Weise als Bühnenbauer, Kartenverkäufer, Platzanweiser, Werbemanager, Souffleur oder auch als Förderer fungieren möchten.
So stand der förmlichen Vereinsgründung der Theatergruppe am 14. Januar 1999 durch 22 Gründungsmitglieder nichts mehr im Wege.
Als Vorsitzender wurde einstimmig Thomas Fenk gewählt. Ihm steht Matthias Schüller als Stellvertreter und Schriftführer in Personalunion zur Seite. Die Kasse obliegt Brigitte Bauer. Für den Bühnenbau zeichnet Jürgen Stein verantwortlich. Alles rund um Kartenvorverkauf und Platzanweisung übernimmt Stefan Bauer. Um Werbung und Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich Bernhard Lindner und Franz Flierl.
In die Zukunft blickend wurde der Vereinsbeitrag auf 11 EURO festgelegt. Das einzige, auf das sich die Gründungsversammlung nicht einigen konnte, war ein Name für den Theaterverein.
Doch die Mitglieder zeigten sich überzeugt, dass bis zu einer zünftigen „Taufe“ des Vereins ruhig ein paar Wochen seit der „Geburt“ vergehen können.
Nach erfolgter Stückauswahl werden bereits in den nächsten Tagen sieben männliche und vier weibliche Mimen mit den Probearbeiten beginnen, um das Ende der Fastenzeit mit Theaterspiel zu erheitern.