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AZ vom 20.04.2011
Sprießende Verwicklung
Beifallsstürme bei Theaterpremiere „Da Schippedupfa“
Süß. (fli) Eigentlich sind Trinkszenen in Theaterstücken Männern vorbehalten,
doch wenn Pfarrhaushälterin (Brigitte Bauer), Apothekersgattin (Sabine Weich),
Wirtstochter (Sabrina Englhard) und Wirtin (Christine Schüller) zu
Hochprozentigem greifen, zelebrieren sie ihren Frust und reißen ihr Publikum
zu Beifallsstürmen hin. So geschehen bei der Premiere von „Da Schippedupfa“ –
ein noch nie gehörtes komisches Wort.
Die Theaterfreunde Süß haben mit ihrem neuen Stück einen wahren Angriff auf
die Lachmuskulatur gestartet.
Was sich dahinter verbirgt, ist einem Theaterbesuch vorbehalten. Nur soviel:
Es ist eine reine Männerveranstaltung, zu der sich die Herren der Schöpfung
samt Pfarrer ins Nachbardorf aufmachen.
Die „Gegenveranstaltung“ der Frauen ist eine vermeintliche Wallfahrt. Und als
die Männerrunde einen Tag später als vorgesehen vom Schippedupfa und die
Frauen einen Tag früher als geplant vom Wallfahrten heimkommen, prießen die
Ausreden und die Verwicklungen rauben den Akteuren förmlich die Luft auf der
Bühne.
Gleichsam eine Schippe drauf legt dann noch ein sächsischer
Klobürsten-Handelsreisender, der mit seinem Dialekt und seinen delikaten
Artikeln den Zuschauern die Tränen in die Augen treibt.
Wer den „Schippedupfa“ noch sehen möchte, hat zu den Aufführungen am
Ostersonntag, 24. April, Ostermontag, 25. April, und Samstag, 30. April,
jeweils um 19 Uhr im Saal der Gastwirtschaft Rouherer Gelegenheit.
Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder.
Platzreservierungen sind bei Maria Ritter, Telefon 09664 954964, möglich.

Die Pfarrhaushälterin (Brigitte Bauer), die Apothekersgattin
(Sabine Weich),
Wirtstochter (Sabrina Englhard) und Wirtin (Christine Schüller) (von links)
greifen zu Hochprozentigem und reißen ihr Publikum zu Beifallsstürmen
hin. So geschehen bei der Premiere „Da Schippedupfa“ auf der Theaterbühne
in Süß. Bild: fli
