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Die Männer von Scheidlfing rüsten sich zum alljährlichen Schippedupfer-Ausflug nach Haiperting. Die Frauen des Dorfes bereiten sich ihrerseits auf die jährliche Wallfahrt vor. Alles scheint wie immer zu laufen, bis Pfarrer Mendus Pockamayr plötzlich auf die Idee kommt, dieses Jahr auch zum Schippedupfen mitzufahren.
Gegenüber den Frauen gibt er vor, dass er dringend zu einer Hospiz gerufen wurde und deshalb nicht mit auf Wallfahrt gehen kann. Doch diese kleine Schwindelei ist der Anfang einer nicht enden wollenden Kette von Ausreden, Notlügen und Verwechslungen.
Weil die Frauen einen Tag früher von ihrer Wallfahrt heimkommen, bemerken sie, dass die Männer eine Nacht länger ausgeblieben sind wie ausgemacht. Sie ertränken ihren Kummer und ihre sorgen zunächst im Alkohol, schwören den Männern aber für den nächsten Tag Rache.
Die Männer haben zwar bei ihrer verspäteten Ankunft am nächsten Morgen ein
schlechtes Gewissen. Besonders der Pfarrer ist nervös, weil er das sonntägliche
Hochamt verpasst hat, aber auch der Wirt, weil er fürs Mittagsgeschäft noch
nichts gekocht hat. Alle müssen nun mithelfen. Der Wirt brät den Schweinebraten
en, der Pfarrer dreht die Knödel, der Apotheker hobelt das Kraut und der
Sargschreiner zapft das Bier an. Alles scheint noch gut zu gehen. Doch dann
stehen die Frauen plötzlich in der Wirtschaft und verlangen eine Erklärung.
Jetzt ist guter Rat teuer. Die Männer schlittern mit ihren Ausreden von einer
peinlichen Situation in die andere. Doch es dauert nicht lange, bis auch die
Frauen mit ihrer angeblichen Wallfahrt in arge Erklärungsnot kommen.
Ein sächsischer Abortartikelvertreter und ein junges, hübsches Mädchen
verschärfen die Situation für alle noch mehr. Doch letztendlich müssen beide
Seiten erkennen, dass auch noch so kleine und unbedeutend erscheinende Notlügen
fatale Folgen haben können …
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