2010

Ausflug


Theaterausflug vom 2.9. - 5.9. nach Schlanders in Südtirol Am Donnerstag ging es pünktlich um 5 Uhr los mit 27 Personen an Bord.
Unser Bus war leicht zu erkennen, denn in der Frontscheibe hing ein riesiges Plakat mit der Aufschrift: "Theaterfreunde Süß e. V." Mit dem Busfahrer Ernst hatten wir dann eine ruhige Fahrt nach Südtirol, was erstaunlich ist, denn dies war der Ausflug der Unfälle. Auf Dem Hinweg machten wir noch einen Zwischenstopp:

Danach ging es weiter zum Mittagessen.

Weiter ging es dann vorbei an der versunkenen Kirche bis nach Schlanders.
Pünktlich zum ersten Massagetermin mit dem jungen, gutaussehenden Jüngling waren wir im Hotel.
Als dann später die Liederbücher ausgepackt wurden, gingen die Meinungen etwas auseinander: die einen meinten, wir hätten den Ton getroffen, die Mitbewohner des Hotels waren aber ganz anderer Meinung: Wie kann mann nur so falsch und laut singen ohne Luft zu holen? Das sollte noch ein Nachspiel haben!!
Die Nacht war etwas unruhig, denn der erste Unfall passierte schon vor Mitternacht: der Lattenrost hielt nicht und musste später ausgewechselt werden.

Am Freitag hatte die Wandergruppe bestehend aus Markus, Beppo, Matthias, Norbert, Lisa und Brigitta ein Erlebnis der reizenden Art.
Die Kulturgruppe, die in Meran zuerst über den Markt und danach durch die Stadt ging, konnte dann in den Trautmannsdörfer Gärten unter anderem auch unterkühlte Brüste begutachten.

Am Samstag hatte die Wandergruppe einen VIP-Bus um die ersten Hürden zu nehmen. Später kam es dann zu einer Begegnung der besonderen Art, denn nur der Truthahn lachte noch. Rechnen ist schon nicht leicht, ich verstehe immer noch nicht, wie man bei 3 Stunden und 15 Minuten wandern auf 4 Schnaps kommt, aber auch diese Lösung wird man noch finden.
Die Wanderer mit der kürzeren Strecke, die sich mit den beiden Nachzüglern in der Vinschgaubahn trafen hatten richtig Pech. Der Kartenautomat im Zug funktionierte nicht. Die ganze Strecke über probierten sie die Karten aus dem Automaten zu bekommen, aber es ging nicht.

Später trafen sich dann alle auf der Alm, wo wir die Blasen versorgen und uns stärken konnten. Der Aufbruch war dann wieder in zwei Gruppen.
Die erste Gruppe mit Werner als Anführer kam gut im Tal an und konnte auch sofort in den bereits wartenden Zug steigen. Doch schon bei der nächsten Station blieb der Zug stehen. Der Motor, alle Anzeigetafeln und die Lüftung gingen aus. Nach mehreren Minuten und etlichen Versuchen, die Bahn wieder zum Laufen zu bringen, ging Werner kurz entschlossen zum Lokführer um zu fragen, was denn los sei. Als dieser ihm erklärte, er wisse auch nicht was los sei, und er kümmere sich bereits darum, sah Werner einen Bus nahen mit dem Ziel Schlanders. Werner zögerte nicht lange, fragte den Busfahrer, ob er uns mitnehmen könne, kam in den Zug und sagte: Meine Reisegruppe sofort raus und ab in den Bus! Schlagartig waren 30 Personen mehr im Bus. Als wir dann an den ersten Bahnübergang kamen, waren die Schranken noch unten und plötzlich kam die Bahn angefahren. Was war da los: Überlast?!
Die zweite Gruppe, die noch etwas länger auf der Alm aushielt, musste aus zeitlichen Gründen mit dem Taxi zur Gondel fahren und hatte dort noch eine musikalische Privataufführung.

Am Sonntag wollten wir nach einem kleinen Abstecher nach Dorf Tirol den Heimweg antreten, doch es sollte anders kommen. Am Ortsschild wurden wir gestoppt, ein Unfall war auf der Strecke passiert und keiner durfte vorbei.
Werner ließ es sich nicht nehmen, einen Kindheitstraum zu erfüllen: einmal im Leben wollte er den Verkehr regeln. Nach dem Abendessen in Weyarn hatte Werner seine Aufmerksamkeit von 150 auf 100 % zurückgeschraubt, und prompt ist ihm Beppo durch die Lappen gegangen. Brigitta hat aber schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass ihr etwas fehlt und schon war der Fluchtversuch vereitelt worden.
Auf der Heimfahrt haben wir dann noch schnell Lisas Tochter Lisa mit aufgesammelt. Irgendwie war dann die Tür schneller da als erwartet, und Lisa verletzte sich an der Augenbraue, wurde aber sogleich von unserer mitgereisten Fachkraft verarztet. Anzumerken sei noch, dass im Nachgang ein Ausflügler ein Bett mit Vollpension im Krankenhaus buchte.
Ein vollauf gelungener Ausflug, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Werner, auch wenn du dieses Jahr nicht gefahren bist, würden wir dich und Ernst wieder buchen.


Die Theaterfreunde Süß beim
Hahnbacher Faschingszug mit dem Thema:



Mit diesem Spruch machten wir auf unser neues Theaterstück aufmerksam.

Als ‚Urlauber‘ jeglicher Art verkleidet zogen wir mit unserem Handwagen durch Hahnbach.
Reichlich Handzettel und Süßigkeiten wurden an die Zuschauer verteilt.