AZ vom 10. März 2005
Süß. (fli) "Lenz, wo bleibst denn?" fragen die Theaterfreunde Süß in ihrem neuen Stück. Damit meinen sie aber nicht den Frühling, sondern Bauer Lenz Stinglmoser, in dessen Rolle Thomas Fenk schlüpft.
Mystisch, lustig und hintergründig wird es, wenn die Theaterfreunde am Samstag, 19. März, mit ihrem neuen Stück Premiere feiern. Erst muss ein schweres Unglück über Lenz hereinbrechen, ehe er auf halbem Weg zwischen zwei Welten die Zusammenhänge in seiner Familie und seiner Umgebung richtig begreifen kann. Regisseur Georg Ritter und seine acht Schauspieler nehmen die Zuschauer mit auf Lenz' unbegreifliche Reise.
Vorstellungen sind am 19. März, 27. März, 28. März, 2. April, 3. April und 9. April. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Saal der Gastwirtschaft Rouherer. Der Eintritt zur Premiere (einschließlich Büffett) beträgt für Erwachsene 15 Euro und für Kinder 10 Euro. Für die übrigen Vorstellungen kosten die Karten 5 beziehungsweise 3 Euro. Tickets gibt es nur im Vorverkauf am 11., 16. und 30 März, jeweils von 18 bis 20 Uhr, beim Rouherer.
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Süß. (fli)Als Reisender zwischen zwei Welten entpuppt sich Lenz Stinglmoser nach seinem Unfall mit dem Bulldog. In rührender und komischer Weise greift er in die Fügungen ein. Mit dem Stück "Lenz, wo bleibst denn?" begeisterten die Theaterfreunde Süß bei der Premiere im Rouherer-Saal das Publikum.
Lenz, den Thomas Fenk verkörpert, ließ die Zuschauer teilhaben an seinem Vorteil, unsichtbar zu sein und so Einfluß auf das Geschehen zu nehmen. Allerdings strapaziert er dabei sogar die Nerven der himmlischen Stimme aus dem Jenseits (Walter Wagner).
Doch mit der Zeit versteht er die Sichtweisen seines Bruders Ambros (Markus Schmeißner), seiner Schwester Amalie (Christine Schüller) und erkennt die Liebe seiner Frau Theres (Brigitte Bauer). Mit von der Partie in dem Stück sind noch Tochter Hanni (Sabrina Englhard) mit ihrem Freund Bertl (Norbert Lindner) sowie der Beamte Erdinger, in dessen Rolle Christian Lindner schlüpfte.
Regie bei dem Dreiakter führte erstmals Georg Ritter. Für die Requisiten zeichnete Gabi Ströhl verantwortlich.
Vor der Premierenvorstellung durften sich die zahlreichen Gäste noch am kalten Büffet bedienen.
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